was mir zu sagen bleibt...
Ende Juni 2012
 

 

Paul Fröhlich
meine WG, mein Rudel
Vorzüge, Tricks+Macken
Mein Tagebuch
HD 2007
Arthrose 2008
Allergien 2009
Kreuzband 2010
Forrest Fröhlich 2011
toi toi toi 2012
Rudelführerfehler
Familienzuwachs
Ernährung
FAQ-oft gestellte Fragen
HunDe-Tragehilfe
 
Gästebuch
Impressum
was mir zu sagen bleibt..
2012 - 2015
 

 

Wenn Sie diese "Loseblattsammlung" weiterverfolgen möchten, müssten Sie diese Seite immer mal wieder      "neu laden".

(3/4 runder Pfeil in oder neben der Adresszeile)

 

Eine klinische Studie zeigte, dass 22,4% aller an einem europäischen Krankenhaus untersuchten Hunde über 5Jahren abnormal erhöhte Werte in Nierenfunktionstests aufwiesen.“

Klinische Diätik für Kleintiere, Band 1, M. S. Hand, Seite 270

 

Blackbox Gehirn:

Es ist eben nicht zwingend der Verstand, der uns zu dem einen oder anderen Produkt greifen lässt, sondern das Gefühl.

Natürlich möchten wir alle etwas wirklich Vernünftiges für unsere Hunde einkaufen, aber es ist eben nicht unser Verstand, sondern schlussendlich unser Gefühl, das die Kaufentscheidung trifft.

( Alexander Schlichter Dokumentation für 3sat)

Mein Kommentar:

Also zeigen Sie Ihre Liebe, kaufen Sie nur xy, sonst glaubt Ihnen keiner mehr, dass Sie Ihr Tier wirklich lieb haben….

 

Fundstück

Originalton Mars:

…„Das heißt, wir stellen unsere Produkte in höchster Qualität mit einem möglichst niedrigen Aufwand an Kapital und Rohstoffen her.“…

Wie soll das denn gehen?

Unterhalten Sie sich einmal mit einem Koch, ob -und wie und wo er mit geringen Mitteln Zutaten in höchster Qualität einkaufen kann.

 

Je schöner und voller
die Erinnerung,
desto schwerer
 ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.


Dietrich Bonhoeffer

 
 
 
 
 
 
Jeder, der uns besucht hat, hier im Netz oder zuhause, jeder, der uns kennt, weiß, oder ahnt zumindest, wen wir am ersten April verloren haben.
Ich darf mit aller Liebe sagen, dass er die wunderbarste und tapferste Goldpfote war, mit der wir das Glück hatten, unser Leben siebeneinhalb Jahre teilen zu dürfen.
Wir haben so viel Liebe, Geduld, Dankbarkeit und Freude von ihm geschenkt bekommen, dass die Trauer kein Ende nimmt und vielleicht auch nie nehmen wird.
 
Ich stolpere immer wieder über die Gedanken, dass es so unfair ist, so ungerecht, dass er sein Leben weit vor der Zeit verloren hat.
Hier und jetzt, wo er sich so wohl gefühlt hat, wo alles so absolut hundetauglich und freundlich war.
Was hat er sich einen Spaß daraus gemacht an der hinteren Dielentür zu wuffen, um hereingelassen zu werden, nur, um durchs Haus zu marschieren...-und zur Vordertür wieder hinaus.
Seine Wachhund und Beschützerallüren, die er, zum ersten Mal im Leben, "vollberuflich" ausleben konnte, wie haben sie uns zum Lachen gebracht!
Wie sehr hat er seinen Deich geliebt, die Wingst, und vor allem anderen Krautsand. Futter, Strand, Schnee, Matsche, seine Kekse -und Papa begrüßen- waren sein größtes Glück.
 
 
 
Wie hat es mich gerührt, dass er seine Umgebung regelrecht in sich aufgesogen hat, dass er oftmals auf dem Deich saß und seine Blicke schweifen ließ, als ob er im Innern Fotos davon machen wollte.
Heute denke ich, weiß ich, dass er Fotos gemacht hat.
 
Seine Seele wird gewusst haben, dass er dieses Glück nicht für lange Zeit festhalten kann. Die Blicke, mit denen er mich in den letzten Lebenswochen verfolgt hat, bei allem, was ich tat, deute ich heute anders. Auch von mir hat er Fotos gemacht.
Zum allerersten Mal in seinem Leben hat er mir am Abschiedssonntag die Hände abgeschleckt, bestimmt eine Viertelstunde lang, und dieses Privileg, diese Liebesbezeugung war immer nur seinem Papa vorbehalten. Als ob er sich bei mir bedanken und mir sagen wollte: Du, dich liebe ich doch auch.
Seine letzten Blicke waren fragend und traurig, und ganz sicher hat er nicht verstanden, warum ihm seine Krankenschwester diesmal nicht geholfen hat.
Dabei hätte ich einen Arm oder ein Bein von mir gegen eine gesunde Pfote eingetauscht, das Leben weiß das.
 
 
Ich bin nicht der erste Mensch, der sich nicht mehr wie ein anständiger Mensch fühlt, weil er sein Tier fortschickt, weil er es töten lässt.
Ich bin nicht der erste Mensch, der vor Sehnsucht fast verrückt wird ,und ich bin auch nicht der erste Mensch, der das leere Körbchen wieder mit Leben
zu füllen sucht, weil diese besondere Stille im Haus zur Gänze unerträglich ist.
Paulchen ist unersetzlich, und ich höre oft in meinem Innern die Melodie von Herbert Grönemeyer -der Weg- und Satzfetzen wie "Du hast den Raum mit Sonne geflutet, hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt", "Deine sanftmütige Güte, Dein unbändiger Stolz, das Leben ist nicht fair", ich trag Dich bei mir, bis der Vorhang fällt".
Aber auch, zumindest manchmal: "Hab meine Frist verlängert, es wär auch zu früh, weil immer was geht".
 
In den ersten Wochen ohne meinen Paulibär hat mich so mancher Alleebaum magisch angezogen, und ich hatte große Mühe, die Spur zu halten. Ich habe geweint und geschrieen, dass man es kaum erzählen kann, ohne für verrückt erklärt zu werden. Aber ver-rückt sind die, die wirklich aufgeben, und ver-rückt sind auch die, die glauben, solche Trauer steht nur verlorenen Menschen zu.
 
 
Liebe ist Liebe.
Und so tief wir lieben können und dürfen, so tief ist auch der Schmerz,
wenn wir diese Liebe verlieren.
_______________________________________________________

Was mir zu sagen bleibt, sind aber nicht Worte der Trauer, sind keine Abschiedsbriefe an meinen zauberhaften Plüschbär.

 
Was mir zu sagen bleibt, sind nicht mehr "seine" Worte, es ist das, was allein durch ihn entstanden ist.
Denkanstöße, und Fragen, die ich aufwerfe,  Ergebnisse aus fünf Jahren Recherche und mancher Diskussion mit Tierärzten und Heilpraktikern. Wichtige Auszüge aus meinem Manuskript, die den einen oder anderen Hundeliebhaber vielleicht doch hellhörig und nachdenklich machen.
 
Womöglich gelingt es mir, klitzekleine Siege im Kampf gegen Windmühlenflügel zu erringen, gegen Zeitgeist und mangelnde Aufklärung.
Aber ein bisschen Zeit brauche ich noch..
_______________________________________________________
 
 

Ende November 2012

Ich möchte "was mir zu sagen bleibt" mit dem schwersten, aber unausweichlichen letzten Tag beginnen:

 
Tabuthema Abschied  
Es gibt ein Thema, über das kein Hundehalter gerne spricht, über den Abschied. Kaum etwas wird so verdrängt, weil allein der Gedanke, ohne den Liebling weiterzuleben, unerträglich ist.  >>
Ich kann das nicht
Noch immer werden viele Hunde beim Tierarzt abgegeben, wenn der Tag der Trennung gekommen ist.  >>
Wichtiges für die Hundeschublade  
Ich nehme an, dass auch Sie ein Fach oder eine Schublade haben, in der Sie Ihr Hundezubehör aufbewahren, viele von Ihnen besitzen womöglich sogar eine kleine Hundeapotheke.   >>
Aber der Arzt hat gesagt...  
Es wäre wünschenswert, sich auf seinen Tierarzt verlassen zu können, aber jeder kann nur so viel Wissen vermitteln, wie er hat.  >>
HD Vorsorge-Röntgen
Nachfolgend drei sehr wichtige, wörtlich übernommene Artikel von Herrn Dr. Müller, Heinsberg und dem TGZ Ritterhude >>
HD und (hilfreiche) Nahrungsergänzungsmittel
Die Diagnose HD ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Was kann man wirklich kaufen, ohne über den Tisch gezogen zu werden? >>
Näheres zum Wasserbedarf
"Ihrem Hund sollte stets frisches Wasser zur Verfügung stehen." Den Satz kennen Sie, aber wissen Sie Näheres?  >>
Tierärzte und Tierfutter
Züchter oder Tierärzte sind oftmals die ersten Ansprechpartner in Sachen Ernährung, und sie müssten Bescheid wissen, nicht wahr?  >>
Über Qualität und K 3 Material
Schauen Sie, was sich hinter Tier"mehl" und tierischen Nebenprodukten verbirgt.. >>
EG EU und EWG Zusatzstoffe
Das klingt erstmal harmlos und nach nichts Besonderem, nicht wahr? Aber bitte schauen Sie, was das wirklich meint.  >>
"Dann könnte ich meine Praxis schließen."
Zitat eines Tierarztes, der einen, auf "Paulifutter" umgestellten Mops vor wenigen Tagen buchstäblich bis aufs Blut untersucht hat..  >>
der erste Todestag...  
oder der zweite, der dritte. Und Sie weinen immer noch, immer wieder einmal?   Sie sind nicht allein, ganz sicher nicht.  >>
Ja, es gibt ein neues Leben
Und dieses Leben heißt Blümchen. Auch nach fast eineinhalb Jahren gibt es    diese Tage, an denen ich mir wie ein Verräter vorkomme, dass ein kleines Hundemädchen unser Leben teilt. Aber Paulis Freunde, die so viel Anteil genommen haben an seinem Leben, und immer wieder fragen, wie es uns heute geht, sollen wissen, dass wir nicht aufgegeben haben, dass unser Leben einen neuen Anfang genommen hat. >>
2015 Nun hätte Paulchen die magische 10 erreicht  
die Sehnsucht nach ihm ist auf leisen Pfoten in mich hineingewachsen. >>